Erste Schritte
Diese Anleitung führt dich als Sportler durch die App.
1. Konto erstellen
Registriere dich mit Vorname, Nachname, Geburtsdatum, E-Mail und einem Passwort (mind. 8 Zeichen).
Wähle als Profil „Sportler“. Ein Trainerprofil kannst du später in den Einstellungen ergänzen.
Das Geburtsdatum brauchen wir, um dein Training individuell auf dich zu berechnen.
2. Deiner Trainingsgruppe beitreten
Dein Trainer gibt dir einen Beitrittscode oder einen Einladungslink.
Code eingeben: Einstellungen → „Meine Gruppen“ → Code eintippen. Oder öffne einfach den Einladungslink.
Danach wählst du deine Untergruppe(n) (z. B. Sprint, Mittelstrecke, Marathon) selbst aus.
3. Leistungsdaten hinterlegen
Damit die App deine Trainings in persönliche Pace-Bereiche umrechnet, brauchst du mindestens einen Wert:
• eine Wettkampf-Bestzeit aus den letzten 13 Monaten, oder
• deine VO₂max-Geschwindigkeit, oder
• deine Schwellengeschwindigkeit.
Trage sie im Dashboard unter „Leistungsstand“ ein. Optional kannst du in den Stammdaten auch deinen Maximalpuls angeben.
Noch keine Wettkampfzeit? Kein Problem: Schätze im Hinweis-Fenster einfach deine ungefähre 5-km-Zeit – daraus berechnet die App deine ersten Trainingspaces, bis du eine echte Zeit hast.
4. Stammdaten & Trainingstage
Pflege deine Stammdaten (Größe, Gewicht, Geschlecht, Maximalpuls) unter „Stammdaten“.
Gib dort auch deine durchschnittliche wöchentliche Trainingszeit der letzten 12 Wochen an (Minuten und km) – daran orientiert dein Trainer den Wochenumfang der Planung. Sobald Laufuhren angebunden sind, ersetzt der echte Wert diese Angabe automatisch.
Lege in den Einstellungen deine grundsätzlichen Trainingstage fest – so zeigt dir das Dashboard nur, was du wirklich machst.
5. Dein Dashboard verstehen
Ganz oben siehst du deine nächste Trainingseinheit mit allen Details und deiner persönlichen Ziel-Pace.
Darunter findest du die nächsten 14 Tage im Überblick. Tippe auf eine Einheit für alle Details.
Bereits erledigte Einheiten werden übersprungen – es wird dir immer die nächste offene angezeigt.
6. Zusagen, durchführen & abhaken
An deiner nächsten Einheit kannst du mit einem Tipp zu- oder absagen („Bin dabei“ / „Kann nicht“) – dein Trainer sieht so, wer kommt.
Mit Garmin-Uhr: Tippe an der Einheit auf „Für Garmin exportieren (.fit)“ – die Datei enthält das komplette Programm mit deinen persönlichen Tempo-Bereichen. In Garmin Connect unter Training → Trainings → „Importieren“ hochladen und „An Gerät senden“ – deine Uhr führt dich dann Schritt für Schritt durch die Einheit.
Nach dem Training tippst du auf „Training durchgeführt“. Optional hinterlegst du deine tatsächlichen Werte (Tempo, Strecke, Wiederholungen), wie anstrengend es war (1–10) und einen kurzen Kommentar an deinen Trainer.
Noch einfacher: Lade unter „Statistik“ die Datei deiner Laufuhr hoch (.FIT/.TCX/.GPX) – die App erkennt das passende Training und hakt es automatisch mit deinen echten Werten ab. Eine einfache Anleitung je Uhr (Garmin, Polar, Apple …) findest du direkt dort.
Am bequemsten mit Polar-Uhr: Verbinde in den Einstellungen dein Polar-Konto – deine Trainings werden dann automatisch synchronisiert, dem geplanten Training zugeordnet und abgehakt. Direkt danach bekommst du eine kleine Auswertung, wie gut die Einheit gelungen ist.
7. Laufuhr verbinden (Polar)
In den Einstellungen unter „Laufuhr & Trainingssync“ verbindest du dein Polar-Konto (Garmin folgt später).
Synchronisiert werden Trainings-Zusammenfassungen (Distanz, Zeit, Pace, Herzfrequenz – keine GPS-Strecken) und Körperdaten (Gewicht, Maximalpuls, Ruhepuls, VO₂max).
Polar stellt die Trainings der letzten 30 Tage bereit; ab der Verbindung läuft der Sync automatisch bei jedem App-Öffnen (spätestens alle 4 Stunden). Ältere Trainings kannst du per Datei-Upload nachtragen.
Zeichnest du Einlaufen, Programm und Auslaufen getrennt auf, führt die App sie automatisch zu EINER Einheit zusammen.
Ob dein Trainer die synchronisierten Werte (Pace/Herzfrequenz) sehen darf, entscheidest nur du – über eine eigene, jederzeit widerrufliche Freigabe. Ohne Freigabe sieht er nur, dass du trainiert hast.
8. Deine Statistik & Historie
Sobald du Einheiten als „durchgeführt“ markierst (oder sie per Uhr synchronisiert werden), entsteht deine Trainingshistorie.
Auf dem Dashboard siehst du deine Entwicklung der letzten 7 Tage und 12 Wochen.
Unter „Statistik“ wählst du einen beliebigen Zeitraum und siehst Umfang, Intensitätsverteilung, Herzfrequenz/Trainingslast und alle vergangenen Einheiten – jede mit einer Ampel, wie gut sie zum Plan gepasst hat.
Dort findest du auch „Dein Fortschritt“: deine Leistungsentwicklung (VDOT) über die Zeit und den Verlauf deiner Bestzeiten je Distanz – auch für freie Streckenlängen (z. B. einen 7,5-km-Volkslauf). Bei jeder Bestzeit siehst du zusätzlich deinen Alters-Leistungswert (fair auf Alter und Geschlecht umgerechnet) – so bleibt dein Fortschritt sichtbar, auch wenn die Jahre kommen.
Das „Belastungsmonitoring“ zeigt, ob deine Trainingslast gesund ansteigt: Es vergleicht deine letzte Woche mit deinem Schnitt der letzten vier Wochen. Steigt die Last zu schnell (erhöhtes Verletzungsrisiko) oder ist dein Ruhepuls über mehrere Tage auffällig erhöht (Zeichen für Übermüdung oder einen Infekt), bekommst du einen dezenten Hinweis.
Unter „Rückblick“ bekommst du das große Bild einer ganzen Saison: Gesamtumfang und Trainingszeit, wie konstant du dabei warst, dein Fortschritt (VDOT), neue Bestzeiten, deine Wettkämpfe und die Höhepunkte – wähle oben den Zeitraum (z. B. „bis zu deinem Hauptwettkampf“).
9. Trainingspartner & Sichtbarkeit
Im Teilnehmer-Fenster einer Einheit siehst du, wer voraussichtlich mit dir trainiert; passende Tempo-Partner sind hervorgehoben.
Standardmäßig sind deine Trainingsdaten für andere Sportler verborgen. In den Einstellungen unter „Datenschutz & Sichtbarkeit“ kannst du – jederzeit widerruflich – freigeben, dass Mit-Sportler deine Teilnahme sehen.
10. Wettkämpfe & Ziele
Unter „Wettkämpfe“ siehst du geplante Wettkämpfe deiner Gruppe und kannst dich an-/abmelden.
Du kannst eigene Wettkämpfe anlegen und einen Hauptwettkampf (dein Saisonziel) markieren. Eigene Wettkämpfe bleiben immer in deiner Planung – auch wenn dein Trainer sie nicht für die Gruppe übernimmt.
In der 14-Tage-Übersicht erscheinen Wettkämpfe direkt am Tag – mit Distanz und Starterzahl; ein Tipp zeigt alle Details und wer startet.
Bestzeiten kannst du auch für freie Streckenlängen eintragen („Andere Strecke“ + Meter) – sie fließen vollwertig in dein Leistungsprofil ein.
11. Nachrichten & Austausch
Unter „Nachrichten“ findest du den Gruppen-Chat deiner Trainingsgruppe und Direktnachrichten mit deinem Trainer – Organisatorisches lebt dort, wo auch dein Trainingsplan liegt.
Fragen zu einer konkreten Einheit? Direkt an der Einheit gibt es „Kommentare zur Einheit“ – so bleibt die Absprache beim Training.
Wird eine neue Trainingswoche freigegeben, erscheint das automatisch im Gruppen-Chat.
12. Training im eigenen Kalender abonnieren
In den Einstellungen unter „Kalender-Abo (iCal)“ erzeugst du einen persönlichen Link und abonnierst ihn einmal in deinem Handy-Kalender (Google, Apple, Outlook).
Deine freigegebenen Einheiten – mit Uhrzeit und Ort – und deine Wettkämpfe erscheinen dann automatisch in deinem Kalender und aktualisieren sich von selbst.
Der Link ist geheim: Teile ihn nicht. Über „Link erneuern“ machst du einen versehentlich geteilten Link jederzeit ungültig.
13. App installieren & Mitteilungen (empfohlen)
Installiere Lifeletics auf deinem Startbildschirm (Einstellungen → „App installieren“) – auf dem iPhone über Safari → Teilen → „Zum Home-Bildschirm“.
Aktiviere danach in den Einstellungen die Mitteilungen: Du erfährst sofort, wenn deine Trainingswoche freigegeben, dein Training angepasst, ein Hinweis veröffentlicht oder dir eine Nachricht geschrieben wurde. Sonntagabends bekommst du außerdem einen kurzen Wochenrückblick.
Verpasst du mal eine Einheit, fragt dich die App beim nächsten Öffnen kurz nach: entweder als „durchgeführt“ nachtragen oder mit einem Grund (krank, keine Zeit …) auslassen – so bleibt deine Statistik ehrlich und dein Trainer weiß Bescheid.
